STUDIOTIMNOWAK | PLATZ DER DEUTSCHEN EINHEIT
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PLATZ DER DEUTSCHEN EINHEIT

Der Platz der Deutschen Einheit befindet sich in der Düsseldorfer Innenstadt an der Kreuzung von Steinstraße und der Berliner Allee, der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung in Düsseldorf. Damit liegt der Platz zwischen der Einkaufsstraße Königsallee und dem Düsseldorfer Hauptbahnhof.
Es herrscht ein reger Durchgangsverkehr, sowohl durch den PKW-Verkehr als auch durch Fußgänger. Der Platz ist geprägt durch den 1988 vom Künstler Heinz Mack entworfenen Brunnen. Komplettiert wird der Platz von einer Baumreihe. Zur Zeit lädt diese Situation nicht zum Verweilen ein. Die Offenheit zu den viel befahrenen Straßen führt zu einer starken Lärmbelastung. Es fehlen Sitz- und Rückzugsmöglichkeiten. Der Platz wird nicht als Platz sondern nur als Verkehrsroute für Fußgänger genutzt.

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Grünraumstruktur
Der Platz der Deutschen Einheit liegt an der stark frequentierten Berliner Allee und der Steinstraße. Eine übergeordnete Grümraumstruktur ist zur Zeit nicht vorhanden. Die bestehenden linearen Baumreihen auf dem Platz selber stehen in keiner direkten Beziehung zu den umliegenden vereinzelten Bäumen. Südöstlich vom Platz befindet sich eine kleine Grünfläche an der Einmündung zur Bismarckstraße, die eher als irrelevant für den Platz selber zu sehen ist. Die ungepflegte Grünfläche entlang der Bahngleise ist ebenso von keiner Bedeutung.

Raumkanten
Es sind drei Typen von Raumkanten in der Umgebung vorhanden. Zum einen die physischen Raumkanten durch die umliegenden Gebäuden, die den Platz fassen. Eine zweite Art von Raumkanten stellen die Straßen dar, die nur an manchen Punkten überquerbar sind. Durch die hohe Frequentierung sind die Straßen klare Grenzen, die den Platz an zwei Seiten abgrenzen. Die dritte Art von Raumkanten stellen die Hindernisse in Form von U-Bahn-Abgängen, der Bahn-Linie und dem markanten Brunnen dar.

Wegeverbindung
Der Platz der Deutschen Einheit ist ein wichtiges Wegekreuz auf dem Weg vom Hauptbahnhof zur Düsseldorfer Innenstadt. Im Osten liegt der Hauptbahnhof und mit der Oststraße eine Hauptverkerhsader. Im Süden führt die Berliner Allee in den Düsseldorfer Süden. Nach Nordern erstreckt sich die neue Fläche rund um den Kö-Bogen und der Schadowstraße und im Westen führt die Steinstraße zur Königsallee und zur Altstadt. Diese Wegeverbindungen kreuzen sich auf dem Platz.

Verkehrsanbindung
Rund um den Platz der deutschen Einheit befindet sich eine Vielzahl von Haltestellen des ÖPNV. Die Straßenbahn verkehrt mittig der Berliner Allee. Auf allen Gehwegen um den Platz gibt es Abgänge zur U-Bahn-Haltestelle Steinstraße/Königsallee. Zudem befinden sich zwei Bushaltestellen direkt auf dem Platz. Wie schonbeschrieben stellen die Berliner Allee und die Steinstraße zwei wichtige Nord-Süd und Ost-West Achsen in der Düsseldorfer Innenstadt dar.

Entwurfskonzept
Ziel des Entwurfes ist es, einen Ort zu schaffen, der die Menschen zum Verweilen einlädt. Trotzdem müssen einige bestehende Eigenschaften des Platzes übernommen werden. Der Platz ist ein Verkehrsknotenpunkt. Über ihn führt ein Fahrradweg, der an die umliegenden Fahrradwege angeschlossen ist sowie eine Einfahrt der Deutschen Bundesbank. Auch die Eingänge der Bundesbank müssen berücksichtigt werden. Die Trennung der Funktionen wird mit einem durchgehenden Pflasterbelag in verschiedenen Grautönen erreicht. Dies schafft eine Differenzierung bei gleichzeitige Homogenität.
Hier entsteht für die Bundesbank auch ein repräsentativer Vorplatz. Das Pflaster wird bis zu den umliegenden Raumkanten durchgelegt.
Zum Brunnen hin wird der Platz mit einer Kombination aus Sitzelement und Pflanzbecken aus Betonfertigteilen ausgestattet. Hier wird darauf geachtet das Kunstwerk zurückhaltend zu inszenieren. Auch der Vorplatz der Bundesbank erhält ein solches Element.
Die Form der Elemente resultiert aus der verkleinerten Geometrie des Wasserbeckens. Ein scharfkantige Seite ohne Sitzmöglichkeit schafft eine Abgrenzung gegenüber dem Fahrradweg und der Einfahrt. Die Pflanzbecken werden mit kleinen und mittelgroßen Staudengewächsen oder Büschen bepflanzt.
Des Weiteren werden Pflanzbeete – ebenfalls in abgerundeter dreieckiger Form – hinzugefügt. Die Beete sind mit einem Corten-Stahl-Winkel vom Pflasterbelag abgegrenzt. In die Beete sollen Bäume gepflanzt werden. Durch die unterschiedliche Drehung und Spiegelung der dreieckigen Elemente entstehen differenzierte Zwischenräume auf dem Platz. Die Sitzgelegenheiten bieten die Möglichkeit auf dem Weg vom Hauptbahnhof zur Königsallee oder zur Schadowstraße auf dem Platz zu Verweilen und das rege Treiben rund um den Platz zu beobachten. Für die Angestellten der umliegenden Büros kann der Platz auch als Rückzugsort in der Mittagspause dienen.



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